Wege des künstlerischen Lernens für Kinder

mobile Werkstatt

 

Ich biete Kunst-und Bildhauerprojekte an als regelmäßige Doppelstunde, Projekttag und Projektwoche.

 

Über das Erfahren von Materialien finden Kinder ihren bildnerischen Weg. Sie lernen experimentell, handwerklich und erzählerisch die Beschaffenheit, die Eigenheit und Ausdruckskraft von Materialien kennen. Dabei bestimmt die Persönlichkeit des Kindes die Art des Umgangs mit diesen und den Charakter der Auseinandersetzung. Spontan und geplant, ausufernd und begrenzt, ruhig und bewegt, verdichtet und lose ...

In jeder Geste liegt ein Wert, welcher die Anschauung vielfältig macht.

Die Kunst-und Bildhauereiprojekte bieten die Beschäftigung mit Formen, Farben und Räumen an. Die Kinder können sich allein und gemeinsam ausprobieren und kennenlernen. Dabei üben wir ein faires Miteinander, damit Offenheit und das Entwickeln von Selbstbewußtsein möglich ist.

Bei Interesse können Sie sich über das Kontaktformular an mich wenden.

 


FerienKunstProjekte

können über den Träger "kultur macht stark" beantragt werden, so dass diese für die Kinder völlig kostenfrei sind. Die Antragstellung wird übernommen.

Geeignet vorallem für Kinder mit Bildungsbenachteiligung.

Beispiele bisheriger Projekte in diesem Format:

Wunderverstecke, größer als Eins, Umgekehrt


 

eine Auswahl bisheriger Zusammenarbeit :

"NaturErlenbisDorf" im Botanischen Garten Großpösna, 2018/19/20

"Berge in der Hand", KinderKunstSommer2020

 Franckeschen Stiftungen zu Halle und Krokoseum

"Kultur macht Stark" Ferienprojekte 2018/19/20

"Spielstadt" Leipziger Land, Kinderzeit e.V. regelmäßig seit 2013

"Stadt in der Stadt" , seit 2013 jährlich Haus Steinstraße Leipzig

Jugendkunstprojekte, kultur-faktur e.V. + evang. Kirche 2016 /17

ständiges GTA Angebot "kleine Bildhauer*innen" 

an Grundschulen Leipziger Land seit 2012

 

 

2020 : WUNDERVERSTECKE

mit 10 Kindern des Schulhortes und den Franckeschen Stiftungen

In diesem Projekt konnten sich die Kinder als Forscher*innen und Künstler*innen begreifen. Von den Expeditionen ins nahegelegene Pappelwäldchen bringen sie Auserwähltes mit. Die Fundstücke werden untersucht- auf ihre Besonderheiten für die Suchenden. Es wird in der Werkstatt gebaut, gemalt, gefügt, um den Dingen Raum zu geben, ihre Wunderbarkeit zu entfalten. Ein Prozess, bei welchem die Arbeitsweise die Wahrnehmung bestimmt und umgekehrt, wird möglich.

Inspiriert wurde dieses Projekt von der "Wunderkammer" der Franckeschen Stiftungen, welche Naturwissenschaftliches und Kunsthandwerkliches in einer Sammlung vereint.


2019 :  >1 größer als Eins

mit 12 Kindern des Schulhortes und der Kultur-Faktur e.V.

In diesem Projekt konnten wir erkennen, dass nichts Sinnloses entsteht, wenn wir unsere Sinne nutzen- bestimmt aber Mehrdeutiges. Durch die Betrachtung der Bilder von René Magritte wächst das Verständnis, dass ein Bild nie die Wirklichkeit selbst ist. Mit dieser gewonnenen Freiheit, Dinge aus ihrem funktionalen oder gewohnten Kontext lösen zu können, beginnen die Kinder zu malen, zu bauen und zu arrangieren. Werkmaterial, Fundstücke und Alltagsgegenstände werden anders genutzt und phantasievoll kombiniert. Schließlich verbinden sie die Skulpturen mit dem Raum und die so entstandenen Welten miteinander. Sie nennen ihre Ausstellung "Traumwelten".


2018 : UMGEKEHRT

mit 12 Mädchen des Schulhortes und der Kultur-Faktur e.V. ,

Vor etwa 100 Jahren entstand auf Island die Idee, ein Haus in umgekehrter Abfolge zu errichten. Das Haus sollte sein Inneres nach Außen kehren- und so würde es plötzlich die ganze Weite, der es umgebenden Landschaft  beherbergen, und schließlich die ganze Welt. Diesem Gedankenspiel folgend errichten die Kinder Zimmer, deren Fenster nach Innen und deren Zimmerwände nach Außen zeigen. Ort und Bedeutung von "drin" und "draußen" wechseln ständig. Eine vielfältige Raumerfahrung wird möglich. Zwischenräume, Natur und Bewohnerinnen können anders erlebt werden.